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Fußreflexzonentherapie

Fussreflexzonenmassage

Die Fußreflexzonentherapie ist eine Druckpunkttherapie, die auf das gesamte Körpersystem einwirkt. Jeder Körperteil, jedes Organ und jede Bindegewebsstruktur ist an eine entsprechende Zone am Fuß gekoppelt.

Sie wurde schon vor tausenden Jahren in China, Indien und einigen Indianerstämmen praktiziert. Die Grundlagen der heutigen (westlichen) Fußreflexzonentherapie legte der amerikanische Arzt Dr. Fitzgerald mit seiner 10-Zonentherapie.

Weiterentwickelt wurde die Therapieform von der amerikanischen Physiotherapeutin Eunice D. Ingham, die ein Buch darüber verfasste. Dieses Buch war für die deutsche Masseurin Hanne Marquardt der Ausgangspunkt, bekannte Methoden zu verfeinern und sie hat die Fußreflexzonentherapie in Deutschland bekannt gemacht.

Die Fußreflexzonentherapie entwickelt sich weiter und es gibt unterschiedliche Ausrichtungen und Strömungen.

Eine Fußreflexzonentherapie (Fußreflexzonenmassage) hat nicht nur Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden, sie kann auch Heilungsprozesse anregen. So kann sie im Wellnessbereich und auch als Therapie angewendet werden.

Ablauf der Therapie:

In der ersten Sitzung wird durch Anamnese ein Befund erhoben auf dem sich die Vorgehensweise der Therapie aufbaut. Meistens umfasst ein Behandlungszyklus etwa sechs bis acht Sitzungen, um einen Heilungsprozess anzuregen. Regelmäßige Anwendungen können einen Therapieerfolg stabilisieren und zu mehr Wohlbefinden und Gesundheit verhelfen.

Indikationen:

  • Tinnitus
  • Kopfschmerzen
  • Beschwerden im Bewegungsapparat
  • muskuläre Verspannungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Vegetative Dysbalancen (z.B. Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Herzstolpern) 
  • hormonelle Störungen (z.B. Schilddrüsenerkrankungen)
  • Menstruationsbeschwerden
  • Wechseljahresbeschwerden 
  • und andere Beschwerdebilder

Kontraindikationen:

  • Ekzeme oder akute Verletzungen am Fuß
  • akute Entzündungen im Körper (z.B. Zahn-und Kieferbereich)
  • Transplantate/ Fremdkörper nahe der lebenswichtigen Organe
  • bei rheumatischen Erkrankungen nicht im akuten Schub
  • bei Schwangerschaft gibt es kontraindizierte Punkte
  • infektiöse Erkrankungen
  • Psychosen
  • Unterzuckerung (nicht „ausgehungert“ zur Behandlung kommen)

Wichtiger Hinweis:
Die beschriebene Therapie stellt kein Heilversprechen dar. Es ist auch nicht beabsichtigt, ein solches direkt oder indirekt anzudeuten. Diese Erläuterungen sollten auch nicht als alleinige Quelle für gesundheitliche Entscheidungen verwendet werden.